Biofach 2025

Jedes Jahr trifft sich die internationale Bio-Branche auf der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, in Nürnberg. Sie findet 2025 vom 11. bis 14. Februar statt. Den Slow-Food-Informationsstand finden Sie während der gesamten Dauer der Messe in Halle 9 (Standnummer 9-541) beim "Treffpunkt Initiativen und NGOs". Slow Food Deutschland beteiligt sich auch am Rahmenprogramm (s.u.).

An folgenden Programmpunkten ist SFD im Rahmen der Biofach 2025 beteiligt:

Podium: Slow Food Farms

Organisator: Slow Food Deutschland

Zeit/ Ort: Mittwoch, 12. Februar um 12:30, NCC Ost, Ebene 2, Saal Istanbul

Am Mittwoch, 12. Februar um 12:30 werden Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V. und Edward Mukiibi, Präsident von Slow Food international, das neue internationale Slow-Food-Projekt "Slow Food Farms" vorstellen. So heißt das weltweit größte Netzwerk von Bauernhöfen, die sich der Produktion von guten, sauberen und fairen Lebensmitteln nach agrarökologischen Prinzipien verschrieben haben. Zusammen mit Vertreter*innen aus der Tierzucht, aus dem Gemüseanbau und aus der Fischerei diskutieren sie über Agrarökologie. Der transdisziplinäre Ansatz umfasst die ökologischen, soziokulturellen, technologischen, ökonomischen und politischen Dimensionen von Lebensmittelsystemen von der Produktion bis zum Konsum und stellt eine praktikable Alternative zu industriellen Verfahren dar. Ziel der agrarökologischen Wende ist es, stärkere Lebensmittelsysteme zu schaffen, die die Landwirt*innen unterstützen, Ernährungssouveränität und Ernährungssicherheit gewährleisten und auf nachhaltige Weise für alle Menschen eine gesunde Ernährung sicherstellen — jetzt und in Zukunft.

Referent*innen:
Werner Haase - Inhaber Leitzachtaler Ziegenhof
Edward Mukiibi – Internationaler Präsident von Slow Food
Daniel Überall - Vorstand Kartoffelkombinat eG

Moderation:
Rupert Ebner - Vorsitzender - Slow Food Deutschland e.V.


Podiumsdiskussion: Nahversorgungsregionen - Wie lassen sich die Abhängigkeiten von globalen Warenströnem verringen?

Durch Zentralisierungs- und Konzentrationsprozesse im Zuge der Globalisierung ist die Weltwirtschaft verletzlich geworden. Die regionale Eigenversorgung kann als Sicherheitsnetz / Sicherheitsarchitektur im globalisierten Weltwirtschaftssystem betrachtet werden. Leitfrage: Wie können selbständiger Einzelhandel, Handwerk, Landwirtschaft bzw. Produktions-, Verarbeitungs-, Vertriebs und Verkaufsstrukturen für regionale Produkte erhalten und gefördert werden?

Zeit/ Ort: Mittwoch, 12. Februar von 15:45-17:00, NCC Ost, Saal Kopenhagen

SFD-Vorsitzender Rupert Ebner nimmt als Referent teil.


Podiumsdiskussion: Arms to farmsmaking peace with nature and organic farming“, mit SF Präsident Edward Mukiibi

Zeit/ Ort: Mittwoch, 12. Februar um 17 Uhr, NCC Ost, Raum St. Petersburg

Bürgermeister Rommel Arnado aus Kauswagan/Philippinen wird sein beeindruckendes und sehr erfolgreiches „Arms to farms“-Projekt vorstellen, das einen tödlichen Bürgerkrieg beendete, indem es aus 14 Kommandeuren und etwa 5.000 Rebellen Biobäuer*innen machte. Die Stadt und ihre 13 Dörfer sind zu 100 % biologisch, GVOs sind verboten und die Armutsrate ging in 10 Jahren von 80 % auf 9 % zurück. Die Stadt Kauswagan und Bürgermeister Rommel wurden im vergangenen November mit dem angesehenen internationalen „Policy Oscar“ des World Future Council ausgezeichnet.

Referent*innen:

Edward Mukiibi – Internationaler Präsident von Slow Food
Rommel C. Arnado - Bürgermeister Kauswagan, Philippinen
Jürgen Grässlin - Deutscher Friedensaktivist
Karen Mapusua - Präsidentin IFOAM Organics International


Öffentliche Veranstaltung mit Edward Mukiibi: Biogemüse statt Maschinengewehre

Vortrag und Podiumsdiskussion, freier Eintritt

Zeit/ Ort: Mittwoch, 12. Februar um 19:30 Uhr, Künstlerhaus / Fest Saal, (Königstr 94) Nürnberg

Flyer öffentliche VA.png


Info

Datum:
2025-02-11 - 2025-02-14
Ort:
Nürnberg Messe Messezentrum 1, 90471 Nürnberg

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