Neues aus der Dienstagsküche: Rote Linsenterrine mit selbstgemachtem Rote-Bete-Ketchup
Das Rezept
- 125 g Rotes Linsenmehl (dafür rote Linsen in einer elektrischen Kaffeemühle mahlen)
- 250 ml Gemüsebrühe
- 250 g Butter (oder Margarine)
- Kräutersalz
- Pfeffer weiß (aus der Mühle)
- 2 cl Weißer Portwein
- 2 cl Apfelbrand
- 1 cl Madeira
- 200 g Rote Bete
- 200 g Apfelmus (mit Saft)
- 20 g Birnenessig
- 17 g Rohrzucker
- 1 g Nelke
- 3 g Zimt
- 125 g Kardamom (die Gewürze gemahlen)
- Feldsalat ((Beilage))
- Landbrot ((Beilage))
Zubereitung
1. Linsenterrine:
Gemüsebrühe aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen, danach das Linsenmehl einrühren und unter Rühren zu einem glatten Brei kochen. Erkalten lassen, im Mixer nach und nach die Butter untermixen, dabei mit den Spirituosen würzen. In eine Terrinenform füllen und über Nacht im Kühlschrank auskühlen lassen.
2. Rote-Bete-Ketchup:
Rote Bete waschen, auf ein Blech geben und bei 200°C im vorgeheiztem Backofen ca. 1 Stunde garen, bis ein Messer mühelos hineinzustechen ist. Etwas abkühlen lassen und schälen. Vollständig abkühlen lassen.
Die Bete kleinschneiden und in einen Mixer geben, Apfelmus, Kräutersalz (7,5 g), Birnenessig, Roh-Rohrzucker und die gemahlenen Gewürze (Nelke, Zimt, Kardamom) zugeben und miteinander mixen bis eine glatte Masse entstanden ist.
3. Anrichten:
Die ausgekühlte Terrine auf eine Platte stürzen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Die „klassische“ Terrine wird als Vorspeise oder kleines Abendessen mit Feldsalat und Landbrot serviert.
Kreative Resteküche:
Da Terrinen üblicherweise kalt oder bei Zimmertemperatur serviert werden, kann, wenn noch etwas über bleiben sollte, der Rest bei Lagerung im Kühlschrank in den nächsten Tagen verzehrt werden.
Fachjargon
Die Terrine ist eine Pastete, die in einer Schüssel (oder einer Terrineform) und daher ohne Teig zubereitet wird. Sie wird in der französischen Küche als erster Gang serviert.