Das digitale Küchentagebuch in der ZgfdT!-App

Die bekannte App „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist im Rahmen des Projekts „Dialogforum private Haushalte 2.0“ von Slow Food Deutschland und der Technischen Universität Berlin um eine neue wichtige Funktion erweitert worden: das digitale Küchentagebuch. Dieses schärft das Bewusstsein für das eigene Konsum-und Wegwerfverhalten, in dem es ermöglicht, Lebensmittelabfälle, die in privaten Haushalten anfallen, zu messen, einzutragen und mit der Zeit zu reduzieren. Nutzerinnen und Nutzer erhalten statistische Auswertungen sowie personalisierte Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und können an Mitmach-Aktionen teilnehmen.

Einrichtung 01.pngLaden Sie die App direkt hier herunter:

Wer das digitale Küchentagebuch nutzen möchte, muss nur die kostenlose „Zu gut für die Tonne!“-App herunterladen, bzw. die bereits installierte App aktualisieren. In der App kann man sich für das neue digitale Küchentagebuch anmelden. Wichtig dabei: Die App ist nur mit iPhone, iPod touch und iPad ab iOS 13.0 sowie mit Android-Smartphones und Tablets ab Android 14 kompatibel. Besitzerinnen und Besitzer älterer Versionen können die Browser-Variante nutzen. Weitere Fragen werden in unseren gesammleten FAQs beantwortet:

Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie uns gern eine E-Mail: dialogforum@slowfood.de


So funktioniert das digitale Küchentagebuch:

  1. Einfach starten: In der Zu gut für die Tonne!-App unter „Tagebuch“ anmelden.
  2. Einführung mitmachen: Einige wenige Daten wie z.B. Haushaltsgröße eingeben und mehr zu den Funktionen erfahren.
  3. Einträge erfassen: Menge, Art und Gründe der Lebensmittelabfälle erfassen.
  4. Statistik & Tipps: Auswertungen anzeigen lassen und Tipps sowie Rezepte für die Reduzierung erhalten.
  5. Belohnungen sammeln: Durch regelmäßiges Eintragen und das Erreichen der Ziele Erfolge sammeln.

     

Mit dem neuen Küchentagebuch können nun auch Lebensmittelabfälle und Wegwerfgründe in der App erfasst werden. Das Festlegen persönlicher Reduzierungsziele spornt dazu an, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Dank statistischer Auswertungen und passender Tipps zur ihren Lebensmittelabfällen, können App-Nutzerinnen und-Nutzer diese im Blick behalten und zielgerecht reduzieren. Erfolge wie das regelmäßige Eintragen von Abfällen, das Erreichen von Reduzierungszielen oder die aktive Teilnahme an Mitmach-Aktionen werden zudem mit Badges belohnt. So hilft das Küchentagebuch vom Einkauf bis zur Verwertung dabei, Lebensmittel vor dem Verderb zu bewahren und möglichst restlos zu verbrauchen. Zudem schärft die App-Funktion das Bewusstsein für das eigene Konsum-und Wegwerfverhalten. Sie unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher dabei, den eigenen Geldbeutel zu schonen sowie Umwelt und Klima zu schützen, weil mit wertvollen Ressourcen produzierte Lebensmittel zu Hause seltener in der Tonne landen.


Materialien zur Kommunikation und Bewerbung der App

Hier haben wir Grafiken, Fotos und Videos für Sie zusammen gestellt, die Sie für die Bewerbung der App und des neuen digitalen Küchentagebuchs herunterladen und frei verwenden können. Jeder Post hilft die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.



Gefördert durch Logo.png 

Das Dialogforum private Haushalte 2.0 wird im Rahmen der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Es arbeitet eng mit der BMEL-Initiative Zu gut für die Tonne! zusammen. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) über den Zeitraum Oktober 2023 bis September 2026. Das Dialogforum wird von Slow Food Deutschland zusammen mit dem Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft der TU Berlin durchgeführt.

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